Die Liste der bei industriALL bestätigten Unterzeichner ist hier einzusehen:
www.cleanclothes.org
Deadline ist morgen. Gerade wird eine große Pressemitteilung mit DGB, Brot und VENRO abgestimmt, die weitere Unternehmen mobilisieren soll…
Dank des in den letzten 2 Wochen aufgebauten globalen Drucks, zu dem auch unsere Dresdner Mahnwache beitrug, gibt es jetzt drei Unternehmen, die heute verkündeten, sie würden dem Bangladesch Sicherheitsabkommen beitreten. Welch ein Fortschritt für die Millionen Bangladeschischer Näherinnen – endlich! Gegen alle Verwässerungsbestrebungen anderer Unternehmen wie WALMART.
Am 14. Mai kam die deutsche Presseerklärung raus. Unten in englisch und der zugehörige Artikel in der New York Times.
Jetzt ist hoffentlich der Bann gebrochen und auch andere Unternehmen werden folgen. Dazu braucht es weiteren Druck – deshalb der Aktionstag 23./24. Mai.

Unsere Mahnwache vor der Dresdner Kik-Filiale
Unsere Mahnwache ist u.a. hier zu sehen:

Die eingestürzte Fabrik Rana Plaza in Bangladesch
Am 08. Mai fand vor der Kik-Filiale auf der Prager Straße in Dresden unsere Mahnwache als Gedenken an die Opfer des Einsturzes der Rana-Plaza-Fabrik statt. Die abschließenden Worte lauteten: “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen”.
An dieser Stelle sei allen Beteiligten für ihre Unterstützung gedankt. Es ist wichtig, auf Missstände bei der Auftragsvergabe durch Unternehmen wie Kik aufmerksam zu machen.
Herzlicher Dank gilt vor allem auch dem benachbarten Contigo Fairtrade Shop, welcher die Trauernden unaufgefordert mit Getränken versorgte, um die Aktion für Opferentschädigung, Brand- sowie Gebäudeschutz, Gewerkschaftsfreiheit und Existenzlohn zu unterstützen.
Text der Trauernden der Mahnwache hier als DOC
Stellungnahme der Gesamtbetriebsräte von H&M und ZARA (PDF)
Danke an http://www.contigo.de/contigo/cms/front_content.php?idcat=34
Sieg über Adidas: Indonesische GewerkschafterInnen von PT Kizone erringen wegweisenden Erfolg

Tee shirts made in Bangladesh
[Berlin, Münster, 29. April 2013] Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zulieferbetriebes PT Kizone in Indonesien einen wegweisenden Erfolg im Kampf gegen den Sportartikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nachgeben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen. mehr…
Nach Fabrikeinsturz in Bangladesch: Kampagne für Saubere Kleidung fordert verbriefte Gebäudesicherheit

[Berlin, 25. April 2013] – Angesichts der weiteren Katastrophe in einer Textilfabrik in Bangladesch fordert die Kampagne für Saubere Kleidung zusammen mit Gewerkschaften und Arbeitsrechtsgruppen aus aller Welt, die Käufer der bangladeschischen Textilien auf, endlich das bangladeschische Abkommen zu Brandschutz und Gebäudesicherheit zu unterzeichnen. Beim Einsturz des achtgeschossigen Gebäudes Rana Plaza nahe Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, sind nach aktuellen Angaben 167 Menschen ums Leben gekommen. Nahezu 1000 Menschen wurden verletzt. Das Gebäude beherbergte Fabriken in denen Kleidung genäht wurde. Die Fabriken führen international bekannte Marken als Kunden auf. Unter anderem wurden Label der spanischen Marke Mango und der britischen Marke Primark gefunden. mehr…
Kein Einknicken im Bundesrat – Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru stoppen. Offener Brief von 45 Nichtregierungsorganisationen
(Berlin, 19.04.2013) Trotz Ablehnung der Opposition im Bundestag: SPD und Grüne wollen das Freihandelsabkommen der EU mit Kolumbien und Peru offenbar im Bundesrat passieren lassen. Das zeichnet sich nach der Sitzung des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates am gestrigen Donnerstag ab. 45 Nichtregierungsorganisationen (NRO), darunter Brot für die Welt, Misereor, terre des hommes, adveniat, attac, Aidskampagne und kolko, haben am 05. April 2013 in einem offenen Brief den Bundesrat dazu aufgefordert, das Abkommen abzulehnen. mehr…
Extremismusklausel: Vereine verweigern ihre Unterschrift
Die Diskussion um die sächsische sogenannte Demokratieerklärung, auch Extremismusklausel oder Bespitzelungsklausel genannt, zieht weitere Kreise. Nachdem die Vergabe von Mitteln aus dem Förderprogramm „Weltoffenes Sachsen“ an
die Voraussetzung eines Bekenntnisses zur Freiheitlichen demokratischen Grundordnung geknüpft worden war, sind nun auch Vereine betroffen, die Geld aus dem Fördertopf für Interregionale Zusammenarbeit beantragen wollen.
Somit wurde auf Landesebene die letzte Förderrichtlinie für Entwicklungspolitische Bildungsarbeit mit einem massiven bürokratischen Mehraufwand versehen. Denn nicht nur die Träger selbst müssen ihr Bekenntnis zur Demokratie per Unterschrift extra dokumentieren. Auch von allen Partnern wird verlangt, dass die Klausel unterschrieben wird. „Das ruft bei Partnern regelmäßig große Irritationen hervor“, weiß Christoph Boosen, Koordinator der Sächsischen Entwicklungspolitischen Bildungstage. mehr…
…so lautet das Motto des Freiwilligen Sozialen Jahres Politik, welches in Trägerschaft der Sächsischen Jugendstiftung liegt und jungen Menschen ermöglicht, Einblicke in politische Prozesse und Strukturen zu erlangen, sich aktiv und engagiert an der Gestaltung des Gemeinwesens zu beteiligen und das eigene Wissen über das politische System und über Partizipationsmöglichkeiten zu erweitern.
Auch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen e.V. ist Einsatzstelle für das FSJ Politik.
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SOCIALLY RESPONSIBLE PUBLIC PROCUREMENT OF WORK WEAR
CHALLENGES AND OPPORTUNITIES AT EU LEVEL

9 APRIL 2013, FROM 15’30 TO 17’30 – EUROPEAN PARLIAMENT ROOM ASP3H1
Each day public authorities purchase, use and provide us with many different goods. Work wear (i.e. police uniforms, work wear for functional, waste collection and protective services such as firemen), textiles to be used in our hospitals (towels, bed linen etc.), medical devices and stationery. But also food and products that can be eaten and consumed in our institutions’ staff restaurants or in school and hospital canteens.
Where these goods come from?
SPP Conference Agenda (PDF)
Mehr Infos unter www.sachsen-kauft-fair.de
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Nun endlich ist auch der filmische Mitschnitt der 17. Entwicklungspolitischen Konferenz “Beam me up – Utopien und Visionen einer zukünftigen Weltgesellschaft” online anzuschauen.
Er fasst eine gelungene, visionär-utopische Veranstaltung zusammen und ist dem Kooperationspartner des Entwicklungspolitischen Netzwerkes, dem Landesfilmdienst Sachsen, zu verdanken.
Die EPK filmisch zusammengefasst findet sich auf vimeo.com.
17. Entwicklungspolitische Konferenz (EPK) Sachsen 2012- “Beam me up” – Utopien und Visionen… from Konrad Zimare on Vimeo.
Viel Spaß beim Anschauen, Zurückerinnern und vielleicht zum neidisch-Werden! Doch keine Sorge: die nächste Entwicklungspolitische Konferenz folgt schon dieses Jahr.
“H&M’s conscious collection – unconscious H&M-workers”

Menschenrechtsorganisation “Erklärung von Bern” startet Parodie auf H&M’s neue Werbekampagne
Linkliste
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Der Bürgermeister aus Timbuktu/Mali, Herr Halle Ousmane, sollte vom 19.3. bis 25.3.2013 in Chemnitz sein. Timbuktu ist die Partnerschaft von Chemnitz und es gibt auch einen Verein „Städtepartnerschaft Chemnitz-Timbuktu“. Aus informellen Kreisen erreichte uns nun die Information, dass der Bürgermeister aus Timbuktu seine Reise zwangsweise absagen (verschieben) musste.

Die “Rue de Chemnitz” befindet sich im Zentrum von Timbuktu.
Grund ist die NICHT ERTEILTE VISAGENEHMIGUNG DER DEUTSCHEN BOTSCHAFT in Bamako infolge des kurzfristig zwischengeplanten Besuchs des deutschen Entwicklungsministers Niebel in Mali/Timbuktu. Damit entfallen vorerst alle entsprechend angedachten Veranstaltungen (Podiumsdiskussionen etc.) in Chemnitz. Für alle Mühe in der bisherigen Vorbereitung dankt der Verein zur Partnerschaft Chemnitz – Timbuktu e.V herzlich. Ob es Sinn macht, sich in einem offenen Brief o.ä. an das Außenministerium zu wenden und sich über ein solch abstruses Vorgehen deutscher Politik mit Basisdemokratie zu beschweren, wird der Verein zur Partnerschaft Chemnitz – Timbuktu e.V. abwägen.