EineWelt Sachsen
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Historische Wende für Bekleidungsindustrie in Bangladesch – 31 Unternehmen unterschreiben Sicherheitsabkommen

ecroulement de building au BangladeshBerlin, 16.05.2013 – Vor Ablauf der Frist gestern Mitternacht haben 31 Firmen zugesagt, das Abkommen für Gebäudesicherheit und Brandschutz zu unterzeichnen. Mehr als 1.000 Fabriken in Bangladesch sind damit Teil des Verbesserungsprogramms. Die Implementierung startet umgehend.
„Das Abkommen ist zweifellos ein Meilenstein für die bangladeschische Bekleidungsindustrie. Die Firmen werden damit ein transparentes, rechtlich bindendes Abkommen unterzeichnen. Das Abkommen sieht für die Beschäftigten und ihre lokalen Gewerkschaften zentrale Funktionen vor und beteiligt die Unternehmen finanziell an den Sanierungen der Fabriken“, erklärt Frauke Banse von der Kampagne für Saubere Kleidung. mehr…


Bangladesch Sicherheitsabkommen

Die Liste der bei industriALL bestätigten Unterzeichner ist hier einzusehen:
www.cleanclothes.org

Deadline ist morgen. Gerade wird eine große Pressemitteilung mit DGB, Brot und VENRO abgestimmt, die weitere Unternehmen mobilisieren soll…


Gute Neuigkeiten!

Dank des in den letzten 2 Wochen aufgebauten globalen Drucks, zu dem auch unsere Dresdner Mahnwache beitrug, gibt es jetzt drei Unternehmen, die heute verkündeten, sie würden dem Bangladesch Sicherheitsabkommen beitreten. Welch ein Fortschritt für die Millionen Bangladeschischer Näherinnen – endlich! Gegen alle Verwässerungsbestrebungen anderer Unternehmen wie WALMART.
Am 14. Mai kam die deutsche Presseerklärung raus. Unten in englisch und der zugehörige Artikel in der New York Times.

Jetzt ist hoffentlich der Bann gebrochen und auch andere Unternehmen werden folgen. Dazu braucht es weiteren Druck – deshalb der Aktionstag 23./24. Mai.

Unsere Mahnwache vor der Dresdner Kik-Filiale

Unsere Mahnwache vor der Dresdner Kik-Filiale

Unsere Mahnwache ist u.a. hier zu sehen:


Mahnwache für die Opfer des Einsturzes der Rana-Plaza-Fabrik in Bangladesch

Die eingestürzte Fabrik Rana Plaza in Bangladesch

Die eingestürzte Fabrik Rana Plaza in Bangladesch

Am 08. Mai fand vor der Kik-Filiale auf der Prager Straße in Dresden unsere Mahnwache als Gedenken an die Opfer des Einsturzes der Rana-Plaza-Fabrik statt. Die abschließenden Worte lauteten: “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen”.

An dieser Stelle sei allen Beteiligten für ihre Unterstützung gedankt. Es ist wichtig, auf Missstände bei der Auftragsvergabe durch Unternehmen wie Kik aufmerksam zu machen.

Herzlicher Dank gilt vor allem auch dem benachbarten Contigo Fairtrade Shop, welcher die Trauernden unaufgefordert mit Getränken versorgte, um die Aktion für Opferentschädigung, Brand- sowie Gebäudeschutz, Gewerkschaftsfreiheit und Existenzlohn zu unterstützen.

Text der Trauernden der Mahnwache hier als DOC

Stellungnahme der Gesamtbetriebsräte von H&M und ZARA (PDF)

Danke an http://www.contigo.de/contigo/cms/front_content.php?idcat=34


Globale Kampagne bringt adidas erstmalig zu Entschädigungszahlungen an indonesische ArbeiterInnen

Sieg über Adidas: Indonesische GewerkschafterInnen von PT Kizone erringen wegweisenden Erfolg

Tee shirts made in Bangladesh

Tee shirts made in Bangladesh

[Berlin, Münster, 29. April 2013] Pünktlich zum Tag der Arbeit am 1. Mai konnten die ArbeiterInnen des ehemaligen Adidas-Zulieferbetriebes PT Kizone in Indonesien einen wegweisenden Erfolg im Kampf gegen den Sportartikelriesen erringen: Zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte musste Adidas dem Druck der GewerkschafterInnen und AktivistInnen nachgeben, die hartnäckig für die Auszahlung von 1,8 Millionen US-Dollar Abfindung an die 2.800 ArbeiterInnen der illegal geschlossenen Fabrik gekämpft haben. Die Kampagne für Saubere Kleidung hat mit öffentlichen Aktionen und Online-Protest maßgeblich zum Erfolg der Auseinandersetzung beigetragen. mehr…