EineWelt Sachsen
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Aktion in Dresden – Jahrestag Textilfabrikeinsturz Rana Plaza

„Einbeuteln statt Ausbeuten“

Dresdner Zic Zac- Stoffladen unterstützt Solidaritätsaktion der Clean Clothes Campaign mit serbischen Textilarbeiter*innen

Dresden. 24. April 2017. Der Dresdner Stoffladen Zic Zac hat mit seiner Aktion “Einbeuteln statt Ausbeuten” im Jahr 2016 die Arbeit der Kampagne für Saubere Kleidung (Clean Clothes Campaign) unterstützt. Lorna Mateev ist die Eigentümerin von Zic Zac und übergibt die durch den Verkauf phantasievoller, witziger Stoffbeutel erwirtschafteten Mittel an Fabienne Winkler von der Kampagne für Saubere Kleidung am Montag, den 24. April um 15 Uhr auf der Dresdner Förstereistraße 37.  Zur Übergabe sind Gäste herzlich willkommmen.

Konkret ging es um 1.200 Beschäftigte der serbischen GEOX-Fabrik. „GEOX atmet“ – der Werbeslogan der Schuhmarke – klingt in ihren Ohren zynisch. Ihre Atemluft ist durch giftige Klebstoffdämpfe belastet. mehr…


PM: Würde sich „Nachhaltigkeitserfinder“ Carlowitz im Grabe umdrehen?

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen veröffentlicht Kommentar zum Nachhaltigkeitsbericht der Sächsischen Staatregierung (hier)

Hans Carl von Carlowitz gilt insbesondere in Sachsen gemeinhin als der
„Erfinder der Nachhaltigkeit“. Anlässlich seines 303. Todestages am 3. März 2017 fragen sich viele Mitgliedsorganisationen des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen (ENS) jedoch, ob sich Carlowitz angesichts der Sächsischen Nachhaltigkeitsstrategie nicht im Grabe herumdrehen würde. mehr…


#WagesNotJail

Wie die Kampagne für Saubere Kleidung und ver.di gestern vor der Botschaft Bangladeschs in Berlin fordern wir die Freilassung der verhafteten Gewerkschafter*innen und Arbeiter*innen in Bangladesch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Dezember 2016 sind in Bangladesch zahlreiche Gewerkschafter- und Arbeiter_innen verhaftet und Gewerkschaftsbüros geschlossen worden, weil sie sich an einem friedlichen Streik für eine Verdreifachung der Löhne beteiligt haben. Außerdem wurde gegen Hunderte Arbeiter_innen Anzeige gegen unbekannt erstattet und über 1500 Arbeiter_innen aus Fabriken entlassen, die Kleidung für H&M, Inditex (Zara/Bershka), VF (North Face) und Gap produzieren.  Bangladeschs Textilindustrie hat einen der niedrigsten Löhne in der Region, der trotz Inflation schon seit drei Jahren nicht erhöht wurde.

Jetzt fordert die Kampagne für Saubere Kleidung eine Überprüfung des Zollpräferenz-Systems (GSP) zwischen der EU und Bangladesch – #EveryDayCounts

Lest/Lesen Sie mehr dazu und erfahrt/erfahren Sie, wie ihr/Sie die Kampagne in ihren Forderungen unterstützen könnt/können: Pressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung vom 16.2.2017:

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Ausschreibung bis 30. März 2017 für die Anstellungsträgerschaft für zwei entwicklungspolitische Regionalpromotor*innen für Sachsen im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innenprogramms 2016-2018

Wir suchen möglichst ab 15. April 2017 (befristet bis 31.12. 2018 und vorbehaltlich der Zustimmung des Bundes und des Freistaat Sachsens) zwei Regionalpromotor*innen mehr…


30.000 Menschen fordern: „MENSCHENRECHTE vor PROFIT“

Petition zum NATIONALEN AKTIONSPLAN Wirtschaft und Menschenrechte wurde gestern (21.12.2016) dem Bundeskanzleramt erfolgreich übergeben.

DANKE an alle, die gemeinsam mit dem ENS, Inkota Dresden und der Micha Initiative Dresden am 28. Oktober die Petition unterstützt haben. Auf der Prager Straße haben wir im Regen mit Bannern getanzt, damit Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen endlich haftbar gemacht werden können.

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