EineWelt Sachsen
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Wilderei in den Savannen Afrikas.

Wann: 13. November 2017, 18.00 Uhr

Wo: Volkshochschule Leipzig, Löhrstraße, 04109 Leipzig

Einführung: Dr. Fabian Haas, DAFRIG-Leipzig

Das Zusammenspiel von Macht, Geschäft und Korruption

Bis zu sechs Millionen Tonnen Wildfleisch (Engl.: bushmeat) werden jährlich
in Zentralafrika gejagt. Nur ein kleinerer Teil davon, etwa 30 Prozent,
betrifft bedrohte Tierarten.

In unserer Veranstaltung werden auch Gesichtspunkte der kriminellen Wilderei
in den Vordergrund gestellt, die nichts oder nur wenig mit Ernährung oder
mit den Jagdtraditionen afrikanischer Völker zu tun haben. Es geht um die
illegale Geschäftemacherei mit Wildtierprodukten wie Elfenbein und Nashorn,
verbunden mit Schmuggel, Spekulation, Macht und Korruption. Es werden
Strukturen und Verhältnisse besprochen, die kriminelle Wilderei in Afrika
ermöglichen und vorantreiben. Vor allem Elefanten und Elfenbein stehen im
Mittelpunkt. Elfenbeinschmuggel macht immer wieder auch international
Schlagzeilen, z.B. auch durch die Elfenbeinverbrennungen in Kenia als
symbolische Gegenaktion. Das Geschäft mit diesem Produkt blüht scheinbar
besonders dort, wo es keine Elefanten (oder ihre Verwandten) gibt bzw. schon
lange nicht mehr gibt, beispielsweise in China.

Wir begrüßen Sie gern zu diesem interessanten Abend, an dem zu ausführlicher
Diskussion Gelegenheit gegeben wird.

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