Ausstellungen

Leben ohne Rassismus 2.0

Der einzelne Mensch steht im Fokus von “Leben ohne Rassismus 2.0”. Die Ausstellung greift Erfahrungen auf, welche von Rassismus Betroffene alltäglich erleben und lenkt somit zum einen den Blick auf die (strukturell verankerte) Ungleichbehandlung und Diskriminierung der Menschen.

Die Porträts halten dazu an, in jedem Menschen das Individuum zu sehen und ihm die gleiche Empathie und Offenheit entgegenzubringen wie jedem anderen auch.

Die Fotos stehen für ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft.

Weiß-Schwarz REBOOT
Neue Perspektiven auf das Thema „Menschenbild und Gerechtigkeit“

Stellen wir uns vor, wir leben in einer Welt, in der jede*r die gleichen Rechte und Möglichkeiten hat, unabhängig von Aussehen, Religion, Herkunft, Hautfarbe oder ähnlichem.

In der zweiten Auflage der Ausstellung weiß-schwarz sind in gegensätzlichen Bildpaaren Situationen aufgezeigt, in denen Menschen aufgrund ihrer (zugeschriebenen) Herkunft unterschiedliche Behandlungen und Voraussetzungen erfahren. Die Ausstellung greift die aktuelle gesellschaftliche Situation und die Diskurse auf, kritisiert koloniale Machtverhältnisse und soziale Ungerechtigkeiten.

Sie will einen Beitrag in den politischen Diskussionen leisten und das Individuum in das Zentrum der Debatten stellen. Außerdem lädt die Ausstellung dazu ein, eine Reflexions-Basis als Voraussetzung für entwicklungspolitische Arbeit auf Augenhöhe zu schaffen. Seid gespannt!

Bildungsmappe: weiss – schwarz Methoden und Material: Neue Perspektive – Menschenbild und Gerechtigkeit

Die Bildungsmappe dient dazu, die Themen der Ausstellung weiß-schwarz zu vertiefen. Sie ermöglicht es den Teilnehmenden, sich ihrer eigenen Privilegien bewusst zu werden, indem sie sich in die Perspektive anderer Personen hinein versetzen. Darüber hinaus setzt sie sich kritisch mit Themen wie Entwicklungsdiskurs, Entwicklungszusammenarbeit und -politik auseinander, wobei eine kolonialkritische Perspektive im Mittelpunkt steht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Auseinandersetzung mit „typischen Bildsprachen“, wie sie häufig auf Spendenplakaten der Entwicklungszusammenarbeit zu finden sind. Die Teilnehmenden lernen, dass diese Bildsprache oft dazu beiträgt, Länder des Globalen Südens auf Armut und Hilfsbedürftigkeit zu reduzieren und ein verzerrtes Bild von Rückständigkeit und Abhängigkeit zu vermitteln.