Artikel: Epikureismus und Buen Vivir: Eine kurze Vergleichsanalyse zur Reflexion über SDG 12 (2022)

Der folgende Artikel beruht auf einem Gespräch während eines Stammtisches des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e.v: Diesem folgend, wird sich zunächst mit der Frage „Was ist das gute Leben?“, der klassischen ethischen Frage der antiken griechischen Philosophie, beschäftigt. Nach der Darstellung der wichtigsten philosophischen Schulen des griechischen Altertums wird gezeigt, dass es viele verschiedene Ansichten darüber gibt, was das „gute Leben“ ist. Dafür wird auf den Gegensatz zwischen dem Epikureismus und anderen Schulen eingegangen. Wir untersuchten mögliche Verbindungen und Unterschiede zwischen dem epikureischen Hedonismus und anderen Lebensformen wie dem „Buen Vivir“. Wir vergleichen diese beiden Weltanschauungen, weil sie aus unterschiedlichen Denktraditionen stammen, die eine aus der Tradition der europäischen Philosophie, die andere aus der Tradition der amerikanischen Anden. Beide Ansätze haben das gleiche Ziel, ein ruhiges und harmonisches Leben mit der Natur und anderen Menschen zu erlangen. Ausgehend von den Unterschieden zwischen Epikureismus und „Buen Vivir“ kann gezeigt werden , dass diese beiden Weltanschauungen uns helfen können, neue nachhaltigere Lebensweisen und Strategien zur Bewältigung des Klimawandels zu finden.

Miguel Monteiro kommt aus Lissabon in Portugal und lebt seit 2019 in Leipzig. Er hat Philosophie und Politik studiert und ist derzeit Doktorand an der Universität Leipzig. Miguel ist immer offen für gute Gespräche, Debatten und den Austausch neuer Ideen und ist immer bereit, einen Beitrag zu leisten und Wege zu lernen, um unsere Gesellschaften gerechter und nachhaltiger zu machen.

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