Who’s your feminism for? Gender & discrimination in the global fashion industry

Datum: 21. Oktober 2021

Uhrzeit: 17:00-19:30

Ort: online via zoom

Online | Veranstaltung

Neu produzierte Kleidung und Schuhe sind durch die Hände vieler Frauen gegangen, bevor die Verbraucher*innen sie in den Geschäften finden. Die meisten dieser Frauen sind aufgrund von Diskriminierung und Belästigung in den Bekleidungsfabriken mit Ausbeutung und einem feindlichen Arbeitsumfeld konfrontiert. Während Modemarken versuchen, die Öffentlichkeit mit kostspieligen PR-Kampagnendavon zu überzeugen, dass sie “nachhaltig” produzieren lassen, haben einige sogar begonnen, das Schlagwort “Feminismus” als Slogan auf ihren T-Shirts zu verwenden. Die Realität der arbeitenden Frauen in den Bekleidungsfabriken auf der ganzen Welt entspricht jedoch ganz und gar nicht diesem Bild. Wir laden euch ein, von Frauen selbst zuhören, was es bedeutet, im Bekleidungssektor zu arbeiten, was es bedeutet, in den Fabriken mit Diskriminierung und Belästigung konfrontiert zu sein, aber auch, wie Frauen sich organisieren können, um die Situation zu ändern.

Während der gesamten Veranstaltung werden Künstler*innen und engagierte Menschen, die sich mit dem Thema Mode und Geschlecht beschäftigen, ihre Arbeit vorstellen, um unseren Aufruf zum Wandel zu unterstützen – seid dabei!

Zur Registrierung geht’s hier: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZcvdeGoqD0iHtzXPJXTCDgXxhtZGZDXX-OK

Das Webinar findet in englischer Sprache statt.

Mit Beiträgen von:

Anannya Bhattacharjee (Indien) ist Gewerkschafterin und internationale Koordinatorin der Asia Floor Wage Alliance (AFWA). AFWA ist eine von Asiatischen Gewerkschaften angeführte internationale Allianz, die sich in der Bekleidungsindustrie für Existenzlöhne von Arbeiterinnen – dies sind überwiegend Frauen – einsetzt. Mehr: https://asia.floorwage.org/

Vivien Tauchmann (Deutschland) ist Designerin, Forscherin und Dozentin, die soziopolitische Themen mit einem künstlerischen Ansatz vermittelt. Mehr: http://www.vivientauchmann.com/;

Sofia Ashraf (Indien) ist Rapperin und Texterin. Sofia wuchs in einem strengen muslimischen Haushalt in Tamil Nadu (Indien) auf und möchte Mädchen wie sich dabei unterstützen, ihrer wahren Berufung zu folgen. Mehr: https://sofiaashraf.myportfolio.com/

ReSew (Ukraine) ist eine Nähkooperative mit Sitz in Kiew. Ihre Mitglieder sind durch die Liebe zum Nähen, zum Design sowie zum sozialen und ökologischen Engagement vereint. Mehr: https://www.facebook.com/ReSewKyiv

Parvathi Madappa (Indien) ist Sozialarbeiterin, die sich für Textilarbeiter*innen und ihre Familieneinsetzt. Parvathi unterstützt jeden Tag Arbeiter*innen vor Ort und klärt sie über ihre Rechte auf. Mehr: https://cividep.org/labour-rights/

Emina Abrahamsdotter (Bosnien Herzegowina) ist Expertin für Genderfragen. Sie arbeitet bei FLER(Stiftung für lokale Wirtschaftsentwicklung) und wird über Gender und Gewalt in der Modeindustrie Südosteuropas berichten.

Marie-Pascale Gafinen wird das Ereignis in einer Live-Illustration festhalten. Ihre grafischen Dokumentationen wecken die Aufmerksamkeit, vermitteln Botschaften, motivieren und machen das Unsichtbare greifbar. Mehr: http://www.gafinen.com/

Moderation: Anannya Bhattacharjee, Asia Floor Wage Alliance

 

This event is part of “Filling the Gap: achieving Living Wages through improved transparency” and co-funded by the European Union.