EineWelt Sachsen
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#WagesNotJail

Wie die Kampagne für Saubere Kleidung und ver.di gestern vor der Botschaft Bangladeschs in Berlin fordern wir die Freilassung der verhafteten Gewerkschafter*innen und Arbeiter*innen in Bangladesch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit Dezember 2016 sind in Bangladesch zahlreiche Gewerkschafter- und Arbeiter_innen verhaftet und Gewerkschaftsbüros geschlossen worden, weil sie sich an einem friedlichen Streik für eine Verdreifachung der Löhne beteiligt haben. Außerdem wurde gegen Hunderte Arbeiter_innen Anzeige gegen unbekannt erstattet und über 1500 Arbeiter_innen aus Fabriken entlassen, die Kleidung für H&M, Inditex (Zara/Bershka), VF (North Face) und Gap produzieren.  Bangladeschs Textilindustrie hat einen der niedrigsten Löhne in der Region, der trotz Inflation schon seit drei Jahren nicht erhöht wurde.

Jetzt fordert die Kampagne für Saubere Kleidung eine Überprüfung des Zollpräferenz-Systems (GSP) zwischen der EU und Bangladesch – #EveryDayCounts

Lest/Lesen Sie mehr dazu und erfahrt/erfahren Sie, wie ihr/Sie die Kampagne in ihren Forderungen unterstützen könnt/können: Pressemitteilung der Kampagne für Saubere Kleidung vom 16.2.2017:

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Ausschreibung bis 30. März 2017 für die Anstellungsträgerschaft für zwei entwicklungspolitische Regionalpromotor*innen für Sachsen im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innenprogramms 2016-2018

Wir suchen möglichst ab 15. April 2017 (befristet bis 31.12. 2018 und vorbehaltlich der Zustimmung des Bundes und des Freistaat Sachsens) zwei Regionalpromotor*innen mehr…


30.000 Menschen fordern: „MENSCHENRECHTE vor PROFIT“

Petition zum NATIONALEN AKTIONSPLAN Wirtschaft und Menschenrechte wurde gestern (21.12.2016) dem Bundeskanzleramt erfolgreich übergeben.

DANKE an alle, die gemeinsam mit dem ENS, Inkota Dresden und der Micha Initiative Dresden am 28. Oktober die Petition unterstützt haben. Auf der Prager Straße haben wir im Regen mit Bannern getanzt, damit Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen endlich haftbar gemacht werden können.

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Erfolgreiche internationale Solidarität

Erfolg: Klage gegen rumänische Journalistin, die über Arbeitsbedingungen in einer Modefabrik berichtete, wurde fallen gelassen!

Victory: Company drops legal case against Romanian journalist reporting on dire working conditions

An international campaign convinced the Italian-owned factory Maglierie Cristian Impex in Romania to drop the trial against a Romanian investigative journalist for reporting on dire working conditions in one of the largest producers of garments in Romania. The factory employs around 900 people and produces for luxury brands such as Tommy Hilfiger, Marco Polo and LaCoste, but also for high street fashion brands such as Zara and Bershka.

 

 

 

 

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Pressemitteilung zu Elixir


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Die Hoffnung starb zuletzt

Der Stadtrat Dresden entscheidet sich für den Verkauf des Grundstückes Königsbrücker Str. 117a/119 Dresden an einen Investor und damit gegen das Engagement von Dresdner Bürger*innen und Geflüchteten.

„Bereits seit über zehn Jahren steht die ehemalige Arbeitsanstalt im Dresdner Norden leer. Der Verein Elixir Dresden e.V. wollte auf dem Gelände sozialen Wohnraum für bis 150 Menschen und im denkmalgeschützten Bestandsbau ein interkulturelles Zentrum schaffen, sodass auf dem Gelände Dresdner_innen gemeinsam mit Geflüchteten und anderen Migrant_innen leben, lernen, wohnen und Kultur schaffen können. Der Verein hat für dieses Ziel in den zurückliegenden Monaten auf vielfältige Weise gekämpft. Zuletzt haben mehr als 400 Bürger_innen Postkarten mit ihrer Unterstützung für Elixir geschrieben. Nichtsdestotrotz wurde der Antrag […], das Grundstück nicht zu verkaufen, abgelehnt.“ (Auszug aus der Pressemitteilung vom Elixir e.V. am 16.12.16)

Das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen zeigt sich enttäuscht von der Entscheidung des Dresdner Stadtrates, das Grundstück auf der Königsbrücker Straße 117a/119 zu verkaufen. Zwar sei die Abstimmung nicht überraschend ausgefallen, aber bis zum Schluss hegten viele Mitglieder des Netzwerkes Hoffnung, dass sich die Räte doch für die Initiative Elixir entscheiden.

Dr. Miguel Ruiz (Fachreferent des ENS für Migration und Entwicklung) meint:

„Statt Meckern ist Elixir e.V. wirklich initiativ und hat seinen Hut in den Ring geworfen mit überzeugenden Ideen, hat für diese Ideen gestritten, viele Unterstützer gewonnen – nicht nur städtische, hat ehrenamtlich fundierte Konzepte vorgestellt. Nun müsste es natürlich auch Möglichkeiten geben diese umzusetzen. Das wurde vom Stadtrat verhindert. Engagierte werden dadurch nachhaltig demotiviert. Ein fatales Signal in der heutigen Zeit.“