Materialien & Publikationen

Artikel 2022: El ecofeminismo: una mirada hacia la sostenibilidad equitativa / Ökofeminismus: ein Blick auf eine gerechte Nachhaltigkeit

Actualmente la humanidad se encuentra inmersa en una crisis civilizatoria consecuencia del sistema político, económico y social hegemónicos. El sistema capitalista requiere de recursos constantes que toma de la naturaleza y grandes cantidades de energía para seguir creciendo continuamente en un planeta de recursos limitados. Este crecimiento ha sido posible a costa de la invisibilización de los trabajos de los cuidados realizados principalmente por las mujeres a lo largo de la historia y a la invisibilización de los „trabajos“ realizados por la Naturaleza. El sistema capitalista en su actividad genera una cantidad ingente de residuos que los ciclos naturales no alcanzan a equilibrar y todo esto está generando unas consecuencias evidentes como lo son el cambio climático, la pérdida de biodiversidad y la injusticia social. Una mirada ecofeminista sobre las dimensiones de los problemas puede conducir a nuevos planteamientos que nos conduzcan a mejorar la relación de los seres humanos con la naturaleza y entre ellos mismos para alcanzar un equlibrio lo más equitativo y sostenible en todo el planeta. El ecofeminismo no solo es una corriente de pensamiento sino también un movimiento. El ecofeminismo visibiliza una realidad de crisis, analiza sus causas y propone una serie de medidas que ponen la vida en el centro bajo la premisa de justicia y equidad para todos los habitantes de este planeta. En este artículo se presenta un resumen muy general sobre el origen del ecofeminismo, sus corrientes, sus representantes teóricas y movimientos liderados por mujeres que defienden sus territorios y los entienden como parte de ellas mismas e imprescindibles para mantener la vida humana y no humana del planeta.

Sonia García Sánchez hat einen Master of Science in “Sustainable Forestry and Land Use Management”, Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, Diplom-Forstingeneurin Universidad Politécnica de Madrid, Master in Phytoterapie Universidad de Barcelona, Heilpflanzenerzeugerin im eigenen Garten, Ökofeministin und Referentin für BNE und Globales Lernen.

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Interview 2022: Ukraine-Krieg - Hungerlöhne unter dem Deckmantel des Kriegsrechts

In der Ukraine lassen Mode-Anbieter von Adidas bis Zalando produzieren. Ein neues Arbeitsgesetz macht es den Näherinnen noch schwerer, sich gegen Ausbeutung zu wehren, kritisiert Bettina Musiolek von der „Kampagne für Saubere Kleidung“.

Hier geht es zum ganzen Interview der GEW mit Bettina Musiolek

Artikel 2022: Epikureismus und Buen Vivir: Eine kurze Vergleichsanalyse zur Reflexion über SDG 12

Der folgende Artikel beruht auf einem Gespräch während eines Stammtisches des Entwicklungspolitischen Netzwerks Sachsen e.v: Diesem folgend, wird sich zunächst mit der Frage “Was ist das gute Leben?”, der klassischen ethischen Frage der antiken griechischen Philosophie, beschäftigt. Nach der Darstellung der wichtigsten philosophischen Schulen des griechischen Altertums wird gezeigt, dass es viele verschiedene Ansichten darüber gibt, was das “gute Leben” ist. Dafür wird auf den Gegensatz zwischen dem Epikureismus und anderen Schulen eingegangen. Wir untersuchten mögliche Verbindungen und Unterschiede zwischen dem epikureischen Hedonismus und anderen Lebensformen wie dem “Buen Vivir”. Wir vergleichen diese beiden Weltanschauungen, weil sie aus unterschiedlichen Denktraditionen stammen, die eine aus der Tradition der europäischen Philosophie, die andere aus der Tradition der amerikanischen Anden. Beide Ansätze haben das gleiche Ziel, ein ruhiges und harmonisches Leben mit der Natur und anderen Menschen zu erlangen. Ausgehend von den Unterschieden zwischen Epikureismus und “Buen Vivir” kann gezeigt werden , dass diese beiden Weltanschauungen uns helfen können, neue nachhaltigere Lebensweisen und Strategien zur Bewältigung des Klimawandels zu finden.

Miguel Monteiro kommt aus Lissabon in Portugal und lebt seit 2019 in Leipzig. Er hat Philosophie und Politik studiert und ist derzeit Doktorand an der Universität Leipzig. Miguel ist immer offen für gute Gespräche, Debatten und den Austausch neuer Ideen und ist immer bereit, einen Beitrag zu leisten und Wege zu lernen, um unsere Gesellschaften gerechter und nachhaltiger zu machen.

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Artikel 2022: Entschleunigung - eine Reflexion über SDG 12

In diesem Artikel beginnen wir mit der Reflexion darüber, was “Modernität” im Kontext von Hartmut Rosas Konzept der “Entschleunigung” ist. Wir fassen die wichtigsten Prinzipien und Theorien zusammen, vor allem die Beschleunigungsspirale des modernen Lebens und die Folgen für unser psychisches Wohlbefinden und für die Natur. Zum Schluss diskutieren wir über die möglichen Kritikpunkte und Probleme von Hartmut Rosas Theorie. Wir betrachten, inwiefern sie uns bei der Bewältigung der Klimakatastrophe unterstützen kann und ob praktische Konsequenzen von ihr abgeleitet werden können.

Miguel Monteiro kommt aus Lissabon in Portugal und lebt seit 2019 in Leipzig. Er hat Philosophie und Politik studiert und ist derzeit Doktorand an der Universität Leipzig. Miguel ist immer offen für gute Gespräche, Debatten und den Austausch neuer Ideen und ist immer bereit, einen Beitrag zu leisten und Wege zu lernen, um unsere Gesellschaften gerechter und nachhaltiger zu machen.

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Artikel 2022: Postkoloniales Denken als Grundlage der SDGs: eine theoretische und thematische Einführung

Postkolonialismus-Theorie und Debatte sind aktueller denn je. In vielen wissenschaftlichen Kontexten wird zurzeit eine Unmenge an Publikationen und Forschung betrieben. Die komplexen theoretischen Ansätze, die vor allem aus dem Bereich der Kultur- und Literaturwissenschaft stammen, sollten aber uns nicht davon fernhalten. Denn Postkolonialismus ist eine Praxis sowie eine Auseinandersetzung mit der eigenen kolonialen Vergangenheit und den fortbestehenden Wirkungen eines kolonialen Denkens. In diesem Artikel werden wir uns mit einer kleinen historischen Einführung zu dem Thema beschäftigen sowie mit der aktuellen politischen und akademischen Debatte um den Kolonialismus, (Neo)Kolonialismus und Postkolonialismus. Wie wir sehen werden, sollten diese drei Momente des Kolonialismus nicht als verschiedene teleologische Zeitphasen verstanden werden, sondern als Überschneidungen und Verflechtungen geopolitischer Interessen.

Rafael Freitas ist promovierter Literaturwissenschaftler an der Universität Leipzig. Er studierte Philosophie und Literatur in Brasilien, Argentinien und Deutschland. Er lebt seit 2010 in Leipzig und interessiert sich für transdisziplinäre Forschungen innerhalb der Ethik, Human- und Naturwissenschaften. Außer seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und Neugierde arbeitet Rafael Freitas in verschiedenen Projektenten des Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen (Globales Lernen) und zur politischen Bildung.

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Artikel 2022: Die Reform des sächsischen Vergabegesetzes als Chance für einen nachhaltigeren Freistaat

Ein großer Teil des sächsischen Haushalts fließt jedes Jahr in die öffentliche Beschaffung – ob für Büro- und IT-Ausstattung der Verwaltung, den Bau und die Renovierung von Kitas und Schulen, neue Straßen, Grünanlagen oder Feuerwehruniformen. Mittlerweile ist vielfach dokumentiert, wie bei der Produktion bzw. dem Abbau dieser Produkte und Materialien gegen international geltende Abkommen, wie das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, arbeitsrechtliche Standards oder Umweltauflagen, verstoßen wird.

Ein Beitrag von Stefanie Licht in kleine kniffe – Das kommunale Magazin für einen nachhaltigen Einkauf

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Artikel 2022: Amerindischer Perspektivismus – eine Reflexion über SDG 13 (Klimaschutz) aus dem Amazonasraum

Unser Weltbild ist von einer zentralen Unterscheidung bestimmt: der Unterscheidung zwischen Natur und Kultur. Auf der einen Seite die von Naturgesetzen regierte, unpersönliche Welt der Tiere und Dinge, auf der anderen die Menschenwelt mit ihrer individuellen und kulturellen Vielfalt. Diese fundamentale Trennung beherrscht das ganze (westliche) Denken und Handeln. Der
Amerindische Perspektivismus zeigt, wie man die Trennung zwischen Natur und Kultur (doch) anders denken kann. Eduardo Viveiros de Castro in Zusammenarbeit mit Tânia Stolze Lima sowie Philippe Descola sind diejenigen Anthropologen, die die indigenen Vorstellungen und Weltbilder untersucht haben. Das Resultat ist eine faszinierende Erkenntnis anderer Kosmologien, die zeigt, dass die westliche Weltanschauung alles andere als selbstverständlich ist. Sie führen uns vor Augen, dass Weltbilder extramoderner Völker und indigener Kulturen Afrikas, Amazoniens, Neuguineas und Sibiriens ganz andersartig aufgebaut sind als das Westliche mit der Trennung zwischen Natur und Kultur. Manche Kulturen betrachten Dinge als beseelt oder behaupten, dass verwandtschaftliche Beziehungen zwischen Tieren und Menschen bestehen. Dadurch wird die Welt bei den indigenen Gesellschaften als Austausch von verschiedenen Perspektiven zwischen Menschen und nicht-Menschen betrachtet.
Mit dem Perspektivwechsel bzw. der Übung, aus einer anderen Sichtweise die Welt zu betrachten, lernt man nicht nur andere Gesellschaften kennen, sondern man reflektiert auch über die eigene. Es ermöglicht eine kritische, fundamentale und ontologische Sichtweise auf grundsätzliche Sozial- und Umweltprobleme der modernen Gesellschaften. Anders gesagt, eine Wissenperspektive außerhalb westlicher Denkmodelle könnte helfen, Probleme bezüglich der Umweltpolitik weiter- oder anders zudenken.

Rafael Freitas ist promovierter Literaturwissenschaftler an der Universität Leipzig. Er studierte Philosophie und Literatur in Brasilien, Argentinien und Deutschland. Er lebt seit 2010 in Leipzig und interessiert sich für transdisziplinäre Forschungen innerhalb der Ethik, Human- und Naturwissenschaften. Außer seiner wissenschaftlichen Tätigkeit und Neugierde arbeitet Rafael Freitas in verschiedenen Projektenten des Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen (Globales Lernen) und zur politischen Bildung.

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Artikel 2022: Gibt es ein Leben nach dem Wirtschaftswachstum? Ein Blick aus der Wohlfühlperspektive könnte darauf hindeuten, ja.

Der Wert, den wir Dingen zuordnen, kann aus einer allgemein wirtschaftlichen Perspektive in monetärer Form ausgedrückt werden. So ist Geld ein nützlicher Indikator zur Bewertung von Gütern und Services. Die Zuordnung einer monetären Zahl – meist als „Wert“ oder „Nutzen“ bezeichnet – zu Dingen macht diese vergleichbar. Streng rational gesehen würden wir dazu tendieren, unseren Nutzen durch die Steigerung unseres monetären Einkommens zu maximieren. Allerdings geht es beim Nutzen möglicherweise nicht unbedingt nur darum, mehr Geld zu bekommen, sondern er kann auch das Gegenteil bewirken, bis zu dem Punkt, dass der Nutzen eher psychologischer Natur zu sein scheint. Wenn wir uns also von dem Gedanken lösen, dass der Nutzen rein mit Geld zu messen ist und angenommen wir haben all unsere Bedürfnisse gestillt und einen guten Lebensstandard für uns sichern können – würde sich unser Nutzen dann auch mit einem weiteren Anstieg unseres Einkommens steigern?

Pablo Barriga hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Military School of Engineering in La Paz – Bolivien studiert. Er ist Ende 2012 nach Deutschland gezogen, um einen MBA an der Universität Leipzig zu machen und dann am Lehrstuhl für Marketing an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu arbeiten. An eben dieser Fakultät hat er 2021 seine Promotion abgeschlossen und arbeitet nun seit Oktober letzten Jahres beim Kompetenzzentrum für Klein- und Mittelunternehmen Förderung und Training auch an der Universität Leipzig.

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Dossier, 2022: Made in Südosteuropa: Modeproduktion und ihre Bedingungen für die Beschäftigten

Die postsozialistischen Länder Europas bieten den globalen Modefirmen branchenspezifisches Know-how und extrem niedrige Arbeitskosten. Die Durchsetzung des Arbeitsschutzes wird oft vernachlässigt.

  • Auf welche Entwicklung blickt die Textilbranche in Südosteuropa zurück?
  • Was bedeutet Fast Fashion
  • Warum produzieren Modemarken ihre Aufträge gern innerhalb Europas
  • Ausblick
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    “In Südosteuropa arbeiten schätzungsweise eine Million Menschen an der Produktion der Mode, die wir in Westeuropa und Nordamerika kaufen und tragen. Genaue Zahlen lassen sich schwer erheben, denn besonders in der Bekleidungsindustrie arbeiten viele Arbeiterinnen und Arbeiter ohne Arbeitsvertrag, ohne Sozialversicherung oder ohne Arbeitsrechtsschutz. Sie tauchen somit in offiziellen Statistiken nicht auf. Die Beschäftigten schneiden Stoffe und Materialien zu, nähen, sticken, prüfen, ob irgendwo noch Fäden abzuschneiden sind und ob die Qualität stimmt, und verpacken schließlich die Produkte. Dieser Prozess nennt sich “Cut, Make and Trim”-Produktion und ist Teil des globalen Fast-Fashion-Geschäftsmodells.”

    Zum gesamten Dossier von Bettina Musiolek

    Bild: Arbeiterinnen in einer Schuhfabrik in Banja Luka, Bosnien und Herzegowina. (© picture-alliance, PIXSELL, Dejan Rakita)

    Artikel, 2022: Die Sustainable Development Goals (SDGs) und alternatives Wirtschaften

    Mit den SDGs haben die Vereinten Nationen einen Wegweiser für “nachhaltige Entwicklung” bis zum Jahr 2030 entwickelt, der zwar mögliche Widersprüche enthält, aber sinnvollerweise sozio-ökonomische und ökologische Zielsetzungen verbindet. Mit einem “Weiter wie bisher” sind diese aber nicht zu erreichen. Dafür braucht es einen Paradigmenwechsel, der alternative Formen des Wirtschaftens stärkt und diese ins Zentrum der Ökonomien stellt.

    Matthias Kasper ist gelernter Industriekaufmann und hat Nonprofit-Ökonomie in Berlin und Amman studiert. Derzeit ist er als Referent für gemeinwohl-orientierte Organisationsberatung für die Humanistic Management Practices gGmbH tätig, wo er sich in Form von Forschung, Bildungsarbeit und Beratung mit sozial-ökologischen Wirtschaftsweisen beschäftigt. Zudem ist er Bildungsreferent für Globales Lernen und politische Bildung und u.a. ehrenamtlich in Arbeitsgruppen der Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) und dem Netzwerk Ökonomischer Wandel (NOW) aktiv.

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    Broschüre, 2022: Schau doch mal mit meiner Perspektive! – Perspektiven aus dem Globalen Süden für eine inklusive und gerechte BNE in Sachsen

    Die Broschüre Schau doch mal mit meiner Perspektive! – Perspektiven aus dem Globalen Süden für eine inklusive und gerechte BNE in Sachsen lädt zur Reflexion der eigenen Bildungsarbeit ein. Mit Hilfe einer postkolonialen Perspektive werden Erfahrungen und Herausforderungen von BIPoC-Referent:innen und Referent:innen aus dem Globalen Süden in der BNE-Praxis aufgezeigt. Die Broschüre beruht auf Aussagen und Erfahrungen von den Referent:innen beim Einstieg in die Bildungsarbeit in Sachsen. Als konkrete Sensibilisierungsressource soll die Broschüre auch damit die Anerkennung von Referent:innen aus dem Globalen Süden unterstützen. BNE Akteur*innen werden dazu eingeladen, diskriminierende Strukturen abzubauen. Dies ist zwingend notwendig, wenn die Zielsetzung der sächsischen BNE-Landesstrategie erfüllt und alle Menschen als gestaltende Mitglieder der Gesellschaft verstanden werden sollen.

    • Die Webversion der Broschüre kann hier heruntergeladen werden.

     

    Die gedruckte Version kann gern kostenfrei und unter Mitteilung der Postadresse unter anayanci.chacon@einewelt-sachsen.de bestellt werden.

    Broschüre, 2022: Einstieg in die sächsische BNE-Bildungsarbeit – Ein Wegweiser

    Die Broschüre Einstieg in die sächsische BNE-Bildungsarbeit – Ein Wegweiser richtet sich an zukünftigen Bildungsreferent*innen, besonders aus dem Globalen Süden, welche ihre erste Erfahrungen beim Einstieg in die Bildungsarbeit machen. Mit diesem Wegweiser werden die verschiedenen Wege in die sächsische BNE Bildungsarbeit Schritt für Schritt erklärt und mit Beratungsangeboten sowie digitalen Ressourcen ergänzt. Absolvent*innen der Qualifizierungsreihe zur politischen Bildungsarbeit des ENS e.V.s haben ihre Erfahrungen und Herausforderungen beim Einstieg in die sächsische Bildungsarbeit gesammelt.

    Damit hoffen die Absolvent*innen einen guten Überblick über die Tätigkeit als BNE-Bildungsreferent*in bieten zu können, und zukünftige Bildungsreferent*innen zu ermutigen, sich für eine nachhaltigere Entwicklung zu engagieren und ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen!

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    Die gedruckte Version kann gern kostenfrei und unter Mitteilung der Postadresse unter anayanci.chacon@einewelt-sachsen.de bestellt werden.

    Artikel, 2022: Materialism and nature connectedness: an assessment of the relationship to well-being

    The assumption that economic prosperity, material achievements, and well-being increase with consumption has long been a common assumption. For both philosophers and psychological researchers, the path to well-being has long been conceptualized in two ways: the hedonic perspective and the eudaimonic perspective. Individuals who experience both subjective and psychological well-being can be described as flourishing. However, achieving well-being is not possible if the environment is not functioning well. Whether we want to admit it or not, we humans are dependent on nature. With that in mind, it would be useful to explore what it means to feel connected to nature and why it can contribute to well-being. Gaining an understanding that the accomplishment of well-being does not necessarily depends on material attainment and that it is more closely linked to a better relationship with nature could provide compelling evidence that the need for unlimited economic growth may not be as vital. Additionally, it might help us instead to realize that it is more important to focus on other things, like taking care of our environment.

    Pablo Barriga hat Wirtschaftsingenieurwesen an der Military School of Engineering in La Paz – Bolivien studiert. Er ist Ende 2012 nach Deutschland gezogen, um einen MBA an der Universität Leipzig zu machen und dann am Lehrstuhl für Marketing an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zu arbeiten. An eben dieser Fakultät hat er 2021 seine Promotion abgeschlossen und arbeitet nun seit Oktober letzten Jahres beim Kompetenzzentrum für Klein- und Mittelunternehmen Förderung und Training auch an der Universität Leipzig.

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    Artikel, 2022: How can the international civil society support the life conditions of Afro descendant and Indigenous internally displaced women in Colombia

    Colombia faces an internal armed conflict fueled by the struggle over land tenure for economic and political reasons. As a consequence, millions of people have been forced to flee from the rural zones towards the urban centers of the country and have been defined as Internally Displaced Persons (IDPs). Based on the data from the United Nations High Commissioner for Refugees, Colombia has the highest number of IDPs due to conflict in the world with 8.3 million people. In this context, the international civil society can act as an intermediary actor between the government and the local civil society by creating initiatives that strengthen the work of associations and organizations working for IDPs. This support can improve the life conditions of internally displaced women and tackle the situation of protracted displacement in Colombia.

    Gina Paola Escobar Cuero ist eine Doktorandin am Institut für Internationale Entwicklung der Universität Wien, Österreich. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Frage, wie die staatliche Unterstützung für Binnenvertriebene Frauen afro-kolumbianischer Abstammung und indigene Frauen in Kolumbien durch Resilienz verbessert werden kann. Im Jahr 2010 schloss Gina das Erasmus Mundus Masterprogramm in Global Studies – A European Perspective an der Universität Wien und der Universität Leipzig ab. Außerdem arbeitet Gina als Freiberuflerin für The Economist im Bereich Marktforschung und fördert die kolumbianische Kultur, indem sie Tanzkurse mit Schwerpunkt Folklore anbietet.

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    Artikel, 2022: Las epistemologías del sur en el marco del desarrollo global: Tres fases de concientización

    La pobreza extrema, la degradación ambiental y demás efectos dramáticos de la globalización económica nos instan a repensar con urgencia modelos alternativos de interacción con el mundo social y natural. Con el objetivo de alcanzar un desarrollo más justo y sustentable para el 2030, la Organización de las Naciones Unidas (ONU) ha convocado los esfuerzos de la sociedad civil, el sector privado, los sindicatos y círculos académicos a nivel mundial. Sin embargo, la defensa real de intereses comunes en medio de esa heterogeneidad parece una quimera. Las decisiones de los líderes políticos firmantes en la ONU se contradicen con muchos de los objetivos allí pactados1. Además, la formulación de las metas y los índices del desarrollo sostenible sugiere que son los países desarrollados los que mandan la pauta en cuanto a modelos de producción de riqueza y consumo. De esta manera, estamos corriendo el riesgo de reproducir el mismo poder hegemónico para resolver las consecuencias desastrosas de su propio dominio.

    Karen Saavedra ist Doktorandin der Philosophie an der Universität Leipzig. Ihre Forschung untersucht die Verbindungen zwischen Rationalität und sozialer Ontologie, die eine emanzipatorische Gesellschaftskritik ermöglichen würden. Als Referentin für politische Bildungsarbeit beschäftigt sie sich mit Formen feministischer und antikapitalistischer Kritik wie der Krise der Care-Arbeit oder Empowerment.

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    Artikel, 2022: Zwischen “Kopftuch-Debatten” und “Generation Islam”: Warum Bildungsarbeit Antimuslimischen Rassismus adressieren sollte

    Rassismussensibilität spielt eine zunehmend größere Rolle in der (entwicklungspolitischen) Bildungsarbeit, und das insbesondere in dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Dabei sind die Ausprägungen verschiedener rassistischer Strukturen und Dynamiken stark verschieden, daher ist es gerade in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wichtig, diese Rassismen zu verstehen, zu benennen und schließlich zu dekonstruieren.

    Zur Zeit beendet Lucienne Pritzkau ihren Master in Internationale Beziehungen am Graduate Institute in Genf, mit einem Schwerpunkt auf Internationaler Sicherheit und Global Health. Durch ihre Arbeit als politische Referentin interessiert sie sich zudem für die Themen Gender und Postkolonialismus.

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    Ausstellung, 2021: Wanderausstellung „Weiß-Schwarz REBOOT“
    Neue Perspektiven auf das Thema „Menschenbild und Gerechtigkeit“

      

    Stellen wir uns vor, wir leben in einer Welt, in der jede*r die gleichen Rechte und Möglichkeiten hat, unabhängig von Aussehen, Religion, Herkunft, Hautfarbe oder ähnlichem.

    In der zweiten Auflage der Ausstellung „weiß-schwarz“ sind in gegensätzlichen Bildpaaren Situationen aufgezeigt, in denen Menschen aufgrund ihrer (zugeschriebenen) Herkunft unterschiedliche Behandlungen und Voraussetzungen erfahren. Die Ausstellung greift die aktuelle gesellschaftliche Situation und die Diskurse auf, kritisiert koloniale Machtverhältnisse und soziale Ungerechtigkeiten.

    Sie will einen Beitrag in den politischen Diskussionen leisten und das Individuum in das Zentrum der Debatten stellen. Außerdem lädt die Ausstellung dazu ein, eine Reflexions-Basis als Voraussetzung für entwicklungspolitische Arbeit auf Augenhöhe zu schaffen. Seid gespannt!

    Weitere Infos zur Ausstellung und Ausleihe hier.

    Plakat, 2021: Unsere Projekte wirken

    Das Plakat fasst zusammen und visualisiert die Ergebnisse des BMZ-Forschungsvorhabens „Wirkungen und Methoden der Wirkungsbeobachtung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“. Diese Ergebnisse wurden in der Studie „Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit“ (Münster/Waxmannverlag 2019) veröffentlicht, welche im Rahmen eines Konsortialprojekts von den 5 folgenden Personen erstellt wurde: Prof. Dr. Claudia Bergmüller-Hauptmann, Bernward Causemann, Susanne Höck, Dr. Jean-Marie Krier und Eva Quiring. Weitere Informationen unter: http://www.wirkungsorientierung.net/Die-Studie/

    Das Plakat visualisiert: die Wirkungslogik in drei Ordnungen, eine Checkliste zur guten Planung von Angeboten und Methoden zur Auswertung von Projekten bzw. Angeboten in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit.

    Das Plakat soll – im Bereich Nonformales und informales Lernen – BNE-Multiplikator*innen und BNE-Vereine in Sachsen ansprechen und dabei indirekt eine Qualitätsverbesserung der BNE-Angebote in allen Handlungsfeldern erreichen. Mithilfe des Plakates können BNE-Projekte wirkungsvoller geplant und ausgewertet werden. Die Wirkungslogik ist hilfreich für Bildungsvereine, v.a. in der Planungs- und Beantragungsphase

    Kostenfrei bestellbar unter: kontakt [at] einewelt-sachsen.de

    Gestaltung: Meike Bergmann vom Internationalen Bildungszentrum dock europe in Hamburg; Dieses Plakat beruht auf der Studie: Wirkungsorientierung in der entwicklungspolitischen Inlandsarbeit.

    • Eine große Ansicht des Plakats kann hier heruntergeladen werden.
    Ausstellung, 2020: Wanderausstellung “Leben ohne Rassismus 2.0”

    Der einzelne Mensch steht im Fokus von “Leben ohne Rassismus 2.0”. Die Ausstellung greift Erfahrungen auf, welche von Rassismus Betroffene alltäglich erleben und lenkt somit zum einen den Blick auf die (strukturell verankerte) Ungleichbehandlung und Diskriminierung der Menschen.

    Die Porträts halten dazu an, in jedem Menschen das Individuum zu sehen und ihm die gleiche Empathie und Offenheit entgegenzubringen wie jedem anderen auch.

    Die Fotos stehen für ein respektvolles Miteinander in der Gesellschaft.

    Weitere Infos zur Ausstellung und Ausleihe hier.

    Bericht, 2020: Ausbeutung Made in Europe

    Für den Bericht “Ausbeutung Made in Europe” wurden Lieferanten in Serbien, der Ukraine, Kroatien und Bulgarien untersucht. In den vier Ländern nähen insgesamt ca. 120.000 Beschäftigte allein für den deutschen Markt. Bei Verdiensten von einem Drittel bis einem Fünftel eines Existenzlohnes entsteht der Nährboden für Menschenrechtsverletzungen, wie der Bericht zeigt und wie sie in Krisenzeiten weiter eskalieren.

    • Der gesamte Bericht als pdf-Datei kann hier heruntergeladen werden.

    Studie, 2019: Öffentliche Beschaffung von IT-Hardware in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

    Im Vorfeld der 7.Fachkonferenz für sozial verantwortliche Beschaffung von IT-Hardware 2019 wurde eine Studie zur Öffentlichen Beschaffung von IT-Hardware in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen erstellt. Darin werden Stand und Potenziale für die Berücksichtigung sozialer und umweltbezogener Kriterien untersucht.

    • Der gesamte Bericht als pdf-Datei kann hier heruntergeladen werden.

    Recherche, 2018: “H&M: Vom Versprechen existenzsichernder Löhne und der Realität der Armutslöhne”

    Recherchen der Clean Clothes Campaign in Zusammenarbeit mit dem ENS decken massive Missstände in sechs H&M- Produktionsbetrieben auf. Die Ergebnisse enthüllen, dass viele Arbeiter*innen in den Vorzeige-Zulieferfabriken des Modekonzerns unter der Armutsgrenze leben – und das, obwohl H&M ihnen für 2018 existenzsichernde Löhne versprochen hatte.

    • Der gesamte Bericht als pdf-Datei kann hier heruntergeladen werden.
    • Die Zusammenfassung befindet sich hier.

    Bericht, 2017: Entwicklungsland Sachsen

    Das Dokument entstand auf Basis des dreijährigen Diskussionsprozesses im Entwicklungspolitischen Netzwerk Sachsen um die Frage “Welche Entwicklung vertreten wir?”. Entstanden ist dabei eine Zusammenfassung der inhaltlichen Beiträge der mitwirkenden Vereine und Analysen von Sachverständigen aus aller Welt.

    • Der gesamte Bericht als pdf-Datei kann hier heruntergeladen werden.
    • Die Zusammenfassung befindet sich hier.

    Recherche, 2016/17: »Sozial verantwortliche Beschaffung in Aus- und Fortbildung von Verwaltungsangestellten”

    2016/2017 haben wir in Kooperation mit dem Bremer Entwicklungspolitischen Netzwerk die Recherche ‚Sozial verantwortliche Beschaffung in Aus- und Fortbildung von Verwaltungsangestellten‘ durchgeführt und bundesweit Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten, Verwaltungsschulen sowie Akademien für Fort- und Weiterbildungen auf die Lehrinhalte zu (sozial verantwortlicher) Beschaffung und Vergabewesen untersucht. Hier gibt es mehr Informationen…

    Bericht, 2016: LABOUR ON A SHOESTRING. The realities of working in Europe’s shoe manufacturing peripheries in Albania, Bosnia-Herzegovina, Macedonia, Poland, Romania and Slovakia

    Luginbühl, Christa/Musiolek, Bettina (2016): LABOUR ON A SHOESTRING. The realities of working in Europe’s shoe manufacturing peripheries in Albania, Bosnia-Herzegovina, Macedonia, Poland, Romania and Slovakia. Entwicklungsplitisches Netzwerk Sachsen e.V. & Public Eye. Dresden/Zürich


    Dieser Forschungsbericht konzentriert sich auf die Schuhindustrie in Albanien, BosnienHerzegowina, Nordmazedonien, Polen, Rumänien und die Slovakei. Die dortigen ARbeitsbedingungen werden untersucht mit Schwerpunkt auf Löhne. In deutsch ist eine Zusammenfassung erschienen, die sich nachwievor großer Nachfrage erfreut.

    Zum Bericht in deutscher Sprache

    The report in english language

    Materialmappe “weiß - schwarz – Was wäre wenn … Neue Perspektiven auf gewohnte Bilder”

    Die Mappe enthält Bildungsmaterialien zum Thema Rollenverteilungen in der Entwicklungszusammenarbeit. In fünf interaktiven Methoden wird sich, teilweise auch spielerisch, dem Thema angenähert. Sehr zu empfehlen für Workshop-Gruppen, die sich intensiver mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Hier mehr…

    Bericht, 2014: STITCHED UP. Poverty wages for garment workers in Eastern Europe and Turkey. IM STICH GELASSEN. Armutslöhne von NäherInnen in Osteuropa und der Türkei

    Luginbühl, Christa/ Musiolek, Bettina (2014): STITCHED UP. Poverty wages for garment workers in Eastern Europe and Turkey. IM STICH GELASSEN. Armutslöhne von NäherInnen in Osteuropa und der Türkei. Hrsg.: Entwicklungspolitisches Netzwerk Sachsen e.V. & Erklärung von Bern. Dresden/Zurüch
    https://cleanclothes.org/resources/publications/stitched-up-1


    Der Forschungsbericht untersuchte erstmals gezielt die Arbeitslöhne von Beschäftigten in der Bekleidungindustrie in 9 osteuropäischen Ländern und der Türkei. Er bewertete ebenfalls erstmalig diese Situation vor dem Hintergrund der UN Leitlinien für Wirtschaft und Menschenrechte und errechnete die Lohnlücke zwischen dem gesetzlichen Mindestlohn und einem Basis-EXistenzlohn. Er stellt einen Meilenstein in der Arbeit von ENS, Erklärung von Bern / Public Eye und Clean Clothes Campaign dar bei advocacy und Kampagnenarbeit zu den Arbeitsbedingungen in der osteuropäischen und türkischen Textilindustrie.

    Den Bericht in deutscher Sprache herunterladen.

    Download the report in english language here.

    Bericht, 2012: Made in Europe - Schweizer, österreichische und deutsche Berufsbekleidungsfirmen profitieren von Armut und Angst unter mazedonischen ArbeiterInnen

    Bettina Musiolek, Christa Luginbühl (2012): Made in Europe – Schweizer, österreichische und deutsche Berufsbekleidungsfirmen profitieren von Armut und Angst unter mazedonischen ArbeiterInnen. Clean Clothes Campaign und Erklärung von Bern
    Englisch und deutsch

    Der Bericht untersucht die Bedingungen für Beschäftigte bei Arbeitsbekleidungsproduzenten im workwear Hub Europas – Nordmazedonien. Die Studie war Grundlage für Kampagnen in der Schweiz, Österreich und Deutschland insbesondere des ENS für eine faire und nachhaltige Beschaffung.

    Der Bericht in deutscher Sprache kann hier heruntergeladen werden.

    You can download the report here.

    Bericht, 2005: WORKERS VOICES - Die Stimmen der Arbeiterinnen. Zur Situation von Frauen in der Bekleidungsindustrie Osteuropas und der Türkei. Clean Clothes Campaign

    Die Publikation ist die zweite regionalen Analyse der volkswirtschaftlichen und menschenrechtlichen Situation in der Bekleidungsindustrie in Mittelost-, Ost- und Südosteuropa einschließlich Türkei. Sie enthält eine Analyse der EU-Handels- und -Produktionssysteme mit Bezug auf die Bekleidungsindustrie – die “Passive Lohnveredelung”. Auf Basis von Beschäftigteninterviews berichten Wissenschaftlerinnen aus Bulgarien, Mazedonien, der Moldau, Polen, Rumänien, Serbien und der Türkei. (von Bettina Musiolek, Regina Barendt)

    • Der Bericht in deutscher Sprache kann hier heruntergeladen werden.
    • You can download the research here.
    Bericht, 2002: MADE IN ... EASTERN EUROPE - Made in ... Osteuropa. Die neuen fashion Kolonien.

     

    Erstmals wird in „ Made in … Osteuropa” die Bekleidungsindustrie Osteuropas analysiert hinsichtlich von Mustern in Lieferketten und menschenrechtlichen Zuständen. Gastkommentare von Gary Gereffi, Monika Balzer und Mariana Petcu bereichern den Band. (Terre des Femmes / Kampagne für Saubere Kleidung.)

    You can dowload the research here

    Zeitschrift, 1996-2017: fairquer

    Von 1996 bis 2017 erschien das Magazin ein- bis zweimal jährlich. Es stellte sächsische Gruppen, Kampagnen und Projekte vor und diskutierte die Entwicklungspolitik in Sachsen und weltweit.

    • Auf der Webseite gibt es noch mehr Informationen: fairquer.net