Wirtschaft & Menschenrechte

Unser Referat Wirtschaft und Menschenrechte beschäftigt sich vorrangig mit internationalen Lieferketten und den Menschenrechten im Rahmen der Produktion all der Dinge, die wir privat oder öffentlich einkaufen. Zum einen sind wir spezialisiert auf die Arbeitsbedingungen in der Modeindustrie Ost- bzw. Südosteuropas und engagieren uns mit dem Projekt „Lohn zum Leben“ aktiv für die Forderung nach einem Existenzlohn: einem Lohn, von dem man tatsächlich leben kann! (Ansprechpartnerin: Dr. Bettina Musiolek)

Dazu veranstalten wir eine Schulungsreihe, die so genannte FairCademy, zum Thema „Mode und Menschenrechte“, die grundlegendes Wissen, Didaktik und Aktionsformen für Engagierte vermittelt. (Ansprechpartnerin: Fabienne Winkler)

Außerdem ist das ENS eine der Trägerorganisationen der Kampagne für Saubere Kleidung, der deutschen Version von der internationalen „Clean Clothes Campaign“ (CCC). (Ansprechpartnerin: Fabienne Winkler)

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Faire Handel. Hier fordern wir im Rahmen der Allianz SACHSEN KAUFT FAIR gesetzliche Grundlagen und Aktivitäten sächsischer Kommunen und des Freistaats, um beim Einkauf auch die menschenrechtlichen Produktionsbedingungen von Textilien, Natursteinen oder IT-Produkten zu berücksichtigen. (Ansprechpartnerin: Antonia Mertsching)

Der Faire Handel ist eine konkrete Möglichkeit, mit dem eigenen Einkauf für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzent*innen zu sorgen. Durch Vorfinanzierungen und langfristige Lieferbeziehungen entsteht Planungssicherheit, Verträge werden direkt mit den Produzentengruppen geschlossen, die Arbeit in Kooperativen basiert auf mehr Selbstbestimmung. So werden die Arbeiter*innen in die Lage versetzt, ihre wirtschaftliche und soziale Stellung zu verbessern.

Weitere Informationen zum Thema Fairer Handel und zum Thema Wirtschaft und Menschenrechte findet ihr hier: