Entwicklungszusammenarbeit

Viele entwicklungspolitische Gruppen in Sachsen setzen sich für die Armutsbekämpfung weltweit ein und mobilisieren Jugendliche und Erwachsene, Zeit und Ressourcen für eine Verbesserung der Lebensbedingungen in ärmeren Ländern aufzubringen. Beispiele für unser Engagement in diesem Bereich sind das Projekt „genialsozial“ und die Arbeitsgruppe Entwicklungszusammenarbeit.

Der Soziale Tag „genialsozial – deine Arbeit gegen Armut“

 

Unter dem Motto „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ gehen Schüler*innen aus Sachsen am Dienstag vor den Sommerferien einen Tag lang in Betrieben, Geschäften, Vereinen, privaten Haushalten oder öffentlichen Einrichtungen arbeiten. Den erarbeiteten Lohn spenden sie für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit im Ausland. Für welche Projekte die Spendengelder verwendet werden, entscheidet eine Jury.
In diese Jury können sächsische Schüler*innen entsendet werden, deren Schulen sich bis 31. Dezember des laufenden Jahres zur Teilnahme am Sozialen Tag im Folgejahr angemeldet haben. Im Januar bzw. Februar des betreffenden Jahres treffen sich die Schüler*innen der bis dahin angemeldeten Schulen. Nachdem sich die einzelnen Projekte, die sich um eine Förderung durch „genialsozial“ bewerben, vorgestellt haben, entscheiden die Schüler*innen anhand zuvor erarbeiteter Kriterien über die Vergabe der Spendengelder. In der Regel entsteht eine Rankingliste, nach der dann die Gelder vergeben werden. (Ansprechpartnerin: Dorothea Trappe)

AG Entwicklungszusammenarbeit

Mehrmals im Jahr treffen sich Engagierte aus dem Netzwerk, um konkrete Entwicklungszusammenarbeit so zu gestalten, dass sie nachhaltig ist. Dabei gehen sie unter anderem folgenden Fragen nach: Wie werden die UN-Nachhaltigkeitsziele 4 und 17 durch die Zusammenarbeit von sächsischen Nicht-Regierungs-Organisationen (NRO) mit Partnern im Globalen Süden, vor allem in afrikanischen Ländern, umgesetzt? Welchen Beitrag leistet die sächsische Zivilgesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern? Welche Rahmenbedingungen benötigen beide Seiten dafür? (Ansprechpartnerin: Dorothea Trappe)