Glokale Perspektiven: Willy Vetter

Ich setze mich seit 2020 für das ENS ein, weil mich lokale und globale, mehrdimensionale Gerechtigkeiten spätestens seit der Schulzeit beschäftigen. Auf globaler Ebene bewegen mich insbesondere koloniale und postkoloniale Entwicklungen und Verantwortungen des globalen Nordens gegenüber Lateinamerika seit dem 15. Jahrhundert. Mit Lateinamerika verbindet mich vor allem mein Studium der Romanistik an der TU Dresden.

Auf lokaler Ebene würde ich Sachsen hinsichtlich Globalisierungsfragen, wie brain drain, Fairer Handel oder einer menschenrechtswürdigen Asylpolitik und -praxis, gewissermaßen als „Entwicklungsland“ mit positiver Tendenz einschätzen.

Insgesamt würde ich meinen Standpunkt als wachstumskritisch, rassismuskritisch und kapitalismuskritisch beschreiben. Meine Vision für Sachsen ist die schrittweise Einführung der Grundsätze von Gemeinwohlökonomie, was eine grundlegende Transformation der heutigen Lebensbedingungen im Sinne von Nachhaltigkeit und Demokratie nach sich ziehen würde.

Weiterhin ist es mir als Vorstand der Landesarbeitsgemeinschaft Jungen- und Männerarbeit Sachsen e.V. ein persönliches Anliegen für Geschlechtergerechtigkeit im entwicklungspolitischen Rahmen einzustehen.

Schwerpunkte meiner Arbeit
– Arbeitsbereich Wirtschaft und Menschenrechte im ENS
– Vernetzung von Mitgliedsgruppen und anderen Eine-Welt-Vereinen in Sachsen
– Geschäftsführung, insbesondere die Schwerpunkte Finanzen und Organisationsentwicklung

Kontakt:
willy.vetter[at]einewelt-sachsen.de