FSJ-Politik…
… beim ENS? MACH DOCH!
Nur noch wenige Tage bis zum Bewerbungsschluss für ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik.
Getreu dem Motto “Machen statt Meckern” können junge Leute im Rahmen eines FSJ Politik für ein Jahr hinter die Kulissen der Politik schauen und aus direkter Nähe kennen lernen, wie Politik im Kleinen wirklich funktioniert. Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren können sich noch bis zum 15. Mai für ein Freiwilliges Soziales Jahr Politik bei der Sächsischen Jugendstiftung bewerben.
Auch das Entwicklungspolitische Netzwerk Sachsen ist Einsatzstelle für ein FSJ-Politik. Hier lernt man/frau Politik von Seiten der Zivilgesellschaft kennen.
1995 als Verein gegründet ist das Netzwerk heute die Plattform entwicklungspolitischer und interkultureller Initiativen in Sachsen. Zu den Schwerpunkten der Netzwerkarbeit gehören die Interessenvertretung der Mitglieder auf Landes- und Bundesebene, die Förderung der Zusammenarbeit im Land und mit regionalen, überregionalen und internationalen Organisationen, Beratungs-, Informations- und Fortbildungsangebote, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie der Austausch zu Methoden und thematischen Weiterbildungen im Bereich Bildung. Für Freiwillige ergeben sich daraus vielfältige spannende Tätigkeiten.
Träger des FSJ Politik in Sachsen ist die Sächsische Jugendstiftung. Sie betreut die Freiwillign und organisiert regelmäßig Seminare und Bildungstage, in denne sich die FSJler_innen über die tägliche Arbeit in der Einsatzstelle hinaus mit politischen Inhalten befassen können.Das FSJ Politik beginnt jährlich im September und dauert 12 Monate. Jeder Teilnehmer erhält monatlich ein Taschengeld sowie einen Zuschuss zu Unterkunft und Verpflegung und ist vollsrändig sozialversichert.
Bewerbungsschluss:
15. Mai 2011
Kontakt:
Sächsische Jugendstiftung
Astrid Günther-Reißig
Weißeritzstraße 3
01067 Dresden
0351 4 82 07 83
astrid[at]saechsische-jugendstiftung.de
www.saechsische-jugendstiftung.de
Bis September 2011 unterstützt uns Nina Tanzberger.
Zu ihrer Arbeit im Monat November:
“Zu Beginn des Monats haben wir die 15. Entwicklungspolitische Konferenz in Freiberg durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern (IMRE-Studiengang, AG Umwelt und AG Fairer Handel der TU BergakademieFreiberg) war sehr hilfreich.
Es gab viel inhaltlichen und organisatorischen Austausch. Unter anderem warben die Studierenden der AGs über ihre eigenen Kanäle für die Konferenz, unterstützten mit örtlichen Hinweisen die Planung und waren an der Programmentwicklung beteiligt.
Ziel der Konferenz war es, über Ursachen und Folgen von Rohstoffabbau zu informieren. Der Hauptreferent beleuchtete in seinem Vortrag zunächst, ob die Rohstoffförderung für das jeweilige Land und dessen Bevölkerung Fluch oder Segen bedeutet. Welche Rahmenbedingungen bewirken, dass Rohstoffexporte der exportierenden Gesellschaft von Nutzen sind? Woran entfachen sich Konflikte und wie können diese friedlich gelöst werden? Diese und weitere Fragen wurden anschließend in fünf parallel stattfindenden Workshops an konkreten Beispielen vertieft: Erdöl, Gold, Wasser, Lithium und seltene Erden. Der Teilnehmerkreis bestand zur Hälfte aus entwicklungspolitisch Interessierten und zur anderen Hälfte aus der normalen Öffentlichkeit.
Obwohl rege diskutiert und Informationen ausgetauscht wurden, erwies sich der Spagat, die Öffentlichkeit zu erreichen und gleichzeitig entwicklungspolitisch Engagierten ein interessantes Programm zu bieten, als schwierig.
Im Anschluss an die Konferenz haben wir mit der Nachbereitung begonnen. Dazu haben wir u. a. die Veranstaltung vereinsintern und mit den Kooperationspartnern ausgewertet und die Feedbackbögen analysiert. Ziel der Auswertung bzw. der Analyse war es, zukünftig Fehler zu vermeiden und Anregungen sowie Verbesserungen zu berücksichtigen.
Mitte des Monats habe ich Dr. Hannelore Franck vom Referat Umwelt des ÖIZ eine Woche lang bei der Ausrichtung einer Weiterbildung für NaturkindergärtnerInnen unterstützt. Ich konnte der Gruppe bei Erledigungen, bei Einkäufen und beim gemeinsamen Kochen behilflich sein. Obwohl die Rolle des „Mädchen für alles“ zeitweise sehr anstrengen war, hat es mir großen Spaß gemacht. Ich habe viele neue Informationen über gesunde Ernährung erhalten, mit Naturprodukten gebastelt und gekocht und sehr nette Menschen kennen gelernt.
Neben meinen regelmäßigen Aufgaben habe ich an einem Vorbereitungstreffen für das Projekt „genial sozial“ teilgenommen und erste kleine Aufgaben übertragen bekommen. Ich habe die Abrechnung für die KünstlerSozialKasse gemacht und mit der Vorbereitung und Recherche für einen Enführungsvortrag zum Thema Globalisierung begonnen.
Mit den FSJlern Björn Kieckhäfer, Robert Fritzsche und Tobias Henke habe ich das Freiwillige Soziale Jahr Politik beim FASS 2010 – Forum antirassistischer SchülerInnen aus Sachsen – vorgestellt. Das Interesse der Schüler war zufriedenstellend und der Austausch mit anderen politisch Engegierten war sehr informativ. Für mich hat sich die Teilnahme gelohnt.” (Nina Tanzberger)





